Visionen

  • Bauland für das Haus - es braucht eine Vision.

Auf den Fotos sehen Sie das Land, auf dem das Haus für die Straßenkinder gebaut werden soll. Es befindet sich am Rand der Stadt, die sich aller Wahrscheinlichkeit nach in genau diese Richtung ausbreiten wird.


Stadtansicht

  • Stadtansicht Dodoma und Löwenberge

Neben der Hauptstadt Dodoma sind die sogenannten Löwenberge, die Dr. Friedrich bei einem Besuch in Tansania bestiegen hat. Von diesen Bergen hat man einen guten Blick auf die Stadt Dodoma.


Neue Impressionen aus Dodoma

Neuigkeiten aus Dodoma

Liebe Teilnehmer, Sponsoren und Mitarbeiter des Fahrradmarthon.10,


Safina hier in Dodoma fing 2004 an; zu der Zeit habe ich noch in Kenia mit Straßenkindern gearbeitet.
Wir helfen den Kindern die auf der Straße leben. Wir versuchen herauszubekommen woher sie kommen und warum sie auf der Straße leben. Wenn sie noch irgendwelche Verwandte haben, versuchen wir wieder eine Beziehung herzustellen und sie in ihre eigenen Familien zurück zu integrieren. Manchmal klappt das nicht und dann nehmen wir sie in Pflegefamilien auf. Den Kindern, die zurück in ihre Familien gehen, helfen wir mit Schuluniform, Heften, Schuhe, Tische und Stühle, so wie dem Schulgeld, da die Familien meistens nicht in der Lage sind da zu helfen. Im Moment haben wir 70 Schüler in der Grundschule (1-7. Klasse), 29 in der Sekundär Schule, und 5 in der Ausbildung (Schweißer, Maurer, Schreiner und Klempner).
Wir besuchen die Kinder auch regelmäßig in den Schulen und Familien, um zu sehen ob sie regelmäßig zur Schule gehen oder sonst irgendwelche Probleme haben. Den Kindern die in Dodoma oder der näheren Umgebung wohnen helfen wir auch mit einer Mahlzeit, da wir festgestellt haben das einige die Schule wieder verlassen haben, da sie zu Hause kein Essen bekommen.
Wir haben auch dasselbe Essensprogramm für die Kinder die noch auf der Straße leben. Dadurch versuchen wir sie zu erreichen und kennen zu lernen. Wenn sie Vertrauen zu uns gewonnen haben, versuchen wir heraus zu finden, woher sie kommen und wie wir ihnen helfen können.
Jeden Tag um 14.00 Uhr haben wir erst einmal eine Andacht mit den Kindern und dann bekommen sie Essen. Danach sehen wir, was sie sonst noch für Hilfe benötigen (medizinisch, mit dem Sozialamt oder der Polizei oder auch Schule). Häufig werden die Kinder festgenommen das es nicht erlaubt ist auf der Straße zu leben. Daher sind wir auch des Öfteren bei der Polizei um sie dann wieder herauszubekommen. Wenn dies allerdings einige Tage dauert bringen wir ihnen Essen da sie dort nichts oder nur wenig bekommen.
Außerdem Besuchen wir die Kinder noch auf der Straße. So machen wir ab und zu Nachtbesuche und jede Woche am Samstag gehen wir die Kinder die noch auf dem Müll sowie auf dem Busbahnhof besuchen und machen dort eine Andacht. Wir haben seid einiger Zeit festgestellt das es auf dem Müll viele Kleinkinder gibt - 7 Jahre und drunter. Daraufhin haben wir seit einer Woche einen Kindergarten angefangen wo sie vormittags kommen können. Im Moment haben wir 15 Kinder die kommen.
Bilder vom geplanten Bauland schicke ich euch später. Da sind wir noch dabei Land zu besichtigen. Für ein Haus haben wir gedacht das die Familie die dort wohnen wird, an die 12 Kinder aufnehmen kann.
Übrigens, das Team hier in Dodoma besteht aus 3 Hauptamtlichen (Patrick, Mama Anna, und ich) wobei ich die einzige Ausländerin bin. Dann haben wir noch einige ehrenamtliche Helfer, Eliza, Luce, unsere Köchin Mama Happy.


Alles Gute und Gottes Segen.
Andrea Hellemann
Mitarbeiterin Safina (Dodoma)


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Impressionen aus Dodoma

Das Hilfsprojekt – Beweg was!  von Dr. Armin Friedrich


Mit dem Fahrradmarathon.10 möchten wir ein Projekt unterstützen, welches ich bei meiner letzten Tansaniareise im Frühjahr 2009 ausführlich sondiert und begutachtet habe. Das ist die Arbeit an und unter Straßenkindern. Es gibt in Tansania viele Straßenkinder, welche aus armen und zerrütteten Familien geflüchtet sind, oder deren Eltern an AIDS verstarben. Sie haben oft einen langen und harten Weg hinter sich, bis sie letztendlich in der Großstadt Dar es Salaam landen und durch Diebstahl, Drogen und Prostitution ihr Dasein fristen. Es gibt verschiedene Organisationen, welche diese Kinder und Jugendlichen unterstützen.


Die Organisation „Safina“ (Arche) versucht solche Kinder durch entsprechende Unterstützung zurück in ihre Familien zu bringen oder sie in „Hilfsfamilien“ zu integrieren und insgesamt zu resozialisieren. Diese Organisation hat ein klares und strukturiertes Programm. Das Projekt in Dar es Salaam ist am weitesten ausgebaut, aber die Organisation hat mittlerweile Anlaufstellen für die Kinder in mehreren Städten des Landes aufgebaut. Es gibt in Dar es Salaam Familien, welche 10- 15  Kinder zu ihren eigenen Kindern hinzu aufnehmen. Diese werden wie die eigenen Kinder betreut und ihnen wird nicht nur ein Schulabschluss ermöglicht, sondern sie werden begleitet bis sie nach einem Berufsabschluss selbstständig sind. Vorrangig ist jedoch die Reintegration in die eigene Großfamilie. Der Staat unterstützt solche Initiativen wie „Safina“ auch finanziell, in dem z.B. das Schulgeld übernommen wird.


Nun soll die Erweiterung des Projektes mit solchen “Hilfsfamilien“ auch auf Dodoma (Hauptstadt des Landes) und Singida stattfinden und auch dort Häuser für solche Familien gebaut bzw. Grundstücke erworben werden. Diese Erweiterung ist bereits im Gange. Damit würden wir wieder ein Projekt unterstützen, wo die Spenden auf lange Sicht angelegt sind, Hilfe zur Selbsthilfe bieten und über das auch Rechenschaft ablegt werden kann.


In Absprache mit den Verantwortlichen der Organisation wollen wir uns auf Dodoma, die Hauptstadt des Landes, konzentrieren. Durch den raschen Aufbau der Stadt wird die Entwicklung schneller voranschreiten als in den anderen Städten und die Betreuung der Straßenkinder eine immer dringlichere  Aufgabe werden. Bitte helfen sie durch ihre Unterstützung des Beweg was! Fahrradmarathon.10, den Straßenkindern in Dodoma eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen.